
Das umstrittene Gebäudeenergiegesetz (GEG) weicht dem flexibleren Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG). Mit der vorläufigen Aussetzung der 65-Prozent-Regel rückt zwar mehr Technologieoffenheit bei der Heizungswahl in den Fokus, doch gleichzeitig verlagert sich die politische Debatte massiv auf die Verteilung der Verbrauchskosten. Ein Überblick über die verschobenen Fristen, neue Freiheiten für Eigentümer und den drohenden Verteilungskonflikt der Wärmewende.
Das Heizungsgesetz in seiner (noch) aktuellen Form und ein Blick auf die Chemnitzer Wärmeplanung verunsichern diejenigen, für die in diesem Jahr ein Heizungstausch ansteht. Einerseits existieren mit dem 30. Juni 2026 klare gesetzliche Fristen aus dem von der vorherigen Regierung in Kraft gesetzten Heizungsgesetz, andererseits hat die neue Bundesregierung umfassende Änderungen angekündigt. Hinzu kommt eine Verzögerung bei der lokalen Planung. Dieser Beitrag ordnet die aktuelle Situation.